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Bauwerksrisssanierung

Die an vielen Gebäuden auftretenden Risse können sehr verschiedene Ursachen haben. Nach ihrer Entstehung unterscheidet man Setzrisse, Spannungsrisse und Schwindrisse.

Rissverpressung mittels Bohrpacker und Klebepacker
Rissverpressung mittels Bohrpacker und Klebepacker

Nicht jeder Riss ist gefährlich. Oberflächliche Risse in Beschichtungen, Putz- oder Estrichflächen sind zwar für die Standsicherheit ungefährlich, können jedoch durch eindringende Feuchtigkeit zu erheblichen Folgeschäden führen.
Für die Art der Risssanierung ist es entscheidend, ob die Bewegungen abgeklungen sind (Setz- und Schwindrisse) oder noch anhalten (Spannungsrisse).

Wie erfolgt die Risssanierung ?

- Haarrisse kann man durch elastische Beschichtungssysteme überbrücken.

- Breitere Risse, die keinen Bewegungen mehr unterliegen, werden mit einem kunststoffmodifizierten Reparaturmörtel ausgebessert.

- Tiefere Risse können mit Injektionsmaterial auf Kunstharzbasis, welches durch sogenannte Packer (Röhrchen) mit mehr oder weniger Druck in die Risse eingepresst wird, saniert werden.

Dehnungsfuge mit a) Deckleiste; b) Fugenband oder Fugenblech; c) Compriband; d) dauerelastischer Dichtungsmasse
Dehnungsfuge

Dehnungsfugen und Risse, bei denen mit weiteren Bewegungen der Rissflanken zu rechnen ist, sollten geschlossen werden durch bewegliche Abdeckungen oder dauerelastische Materialien.