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Betonsanierung

Betonabsprengung
Betonabsprengung

Beton ist bei fachgerechter Herstellung dicht und fest wie Gestein. Herstellungsmängel und die zunehmende Aggressivität der Luft können jedoch Schäden zur Folge haben.

Häufige Herstellungsmängel sind:

  • unzureichende Überdeckung der Stahleinlagen.
  • ungenügende Betonqualität.
  • mangelhafte Verdichtung.
  • zu frühes Ausschalen.

Als Folge der Mängel kann Feuchtigkeit in den Beton eindringen und die Stahleinlagen unter Sauerstoffeinwirkung zum Rosten bringen. In der Regel zeigen sich zunächst Rostfahnen an der Oberfläche, dann kommt es zur Absprengung der Betonüberdeckung, und schließlich besteht Einsturzgefahr.

Werden bereits Betonabsprengungen festgestellt, ist folgendes Vorgehen zu empfehlen:

- Ausstemmen aller schadhaften Betonteile sowie Freilegen der Bewehrungsstähle im Bereich der Aufbrüche.
- Gründliches Entrosten, z. B. durch Sandstrahlen, und Entstauben der Bewehrungsstähle.
- Aufbringen eines zweifachen Rostschutzanstrichs und Herstellen einer Haftbrücke zwischen Altbeton bzw. Stahl und Reparaturmörtel.
- Einbringen eines kunststoffvergüteten Reparaturmörtels nach Werksvorschrift.
- Nachbehandeln der Betonoberfläche mit einer geeigneten Imprägnierung und Versiegelung der Betonoberfläche.

Bei großflächigen Betonabplatzungen ist die gesamte Betonoberfläche nach gründlicher Vorbereitung des Untergrundes mit einer neuen Betonschicht zu überziehen. Für diese Flächensanierungsmaßnahmen ist das Spritzbetonverfahren geeignet.